Die Ausgaben!

Die sechste Ausgabe

Ab dem 24.06.2013 ist die sechste Ausgabe erhältlich. Das Heft gibt es entweder bei Anchored Records (www.anchoredrecords.de) oder einem der zahlreichen Reseller. Ihr könnt es auch via E-Mail ordern. Einfach ein Mail an projectprint@freenet.de schreiben und für 3,50 (inkl. Versand) gehört ein Heftchen euch.

Diesemal im Heft: Dogchains, 25 Jahre Core Tex, Lasting Traces, Gängeviertel Goes Hardcore, Go For It!, Heads Down Records, uvm.

Die fünfte Ausgabe

Seit dem 26.10.2012 ist die fünfte Ausgabe des PROJECT PRINT Fanzines erhältlich.
Wer ein Heft haben möchte bestellt via E-Mail unter projectprint@freenet.de oder schaut in den ANCHORED RECORDS Onlineshop (www.anchoredrecords.de) oder bei einem der zahlreichen Reseller (findet ihr in der Rubrik „Wo zu kaufen?“). Das Heft wird es wieder zum schlanken Preis von 1,50 (plus Porto und Versand) geben.

Diesmal im Heft dabei:
Reflections, HOOD1, 4PAWS, Eisberg, Unveil, Next Round und vieles mehr.

Die vierte Ausgabe

Im März 2012 erschien die vierte Ausgabe.
Diesmal mit dabei: WOLFxDOWN, ISOLATED, WITH OPEN ARMS, HOME RUN, THE LINES WE CROSS uvm.

Review aus dem Übersteiger

Project Print Nr.4
Kontakt: projectprint.blogsport.de
In der aktuellen Ausgabe des sympathischen Hamburger Hardcore-Fanzines gibt vor allem der Drummer von Wolf X Down einen äußerst interessanten Einblick in den „Alltag“ der schwer angesagten, 4-köpfigen Vegan Straight Edge-Combo aus dem Ruhrgebiet. Persönlich sagt mir deren Mucke nicht wirklich zu, dafür aber umso mehr deren (politischen) Engagement und Radikalität. Weitere E-Mail-Interviews
wurden noch mit den nach 9 Jahren inzwischen aufgelösten With Open Arms, mit How 2 Start (Lünen Style Hardcore!), den fast seit 20 Jahren existierenden Isolated aus dem Harz, dem weitläufigen HC-Forum/Magazine Outspoken, The Lines We Cross und dem Label Black Heart Records aus Leipzig gemacht. Außerdem gibt es ein Doppelinterview mit der malaysischen(!) Band Home Run und deren Label Learn To Trust Records, den Bericht des letztmals angesprochenenen PPF/St.Pauli Skinheads-Solikonzertes im Hafenklang (siehe Rezi im ÜS Nr.106), eine kleine Kolumne „Vom Alltags- und Weltschmerz“ über den typischen SxE-Werdegang, viele Platten- und Fanzinerezis, die Secondhand-Spendenbörse Buy Merch To Save Animals (mehr Infos: buymerchtosaveanimals.blogsport.de) und Hardcore Help Foundation werden vorgestellt (hardcore-help.com) und die Hamburger Oldschool-Hardcorepunks von Out Of Step verraten sämtliche Linernotes ihres neuen Albums „Mr.X and Mr.T“. Puh! Ist wie immer randvoll und das pure Lesevergnügen für Liebhaber der besten Musik der Welt. Für nur 1,50? gibt es die Nr.4 (und die anderen Ausgaben)
bei Jakob über die oben angegebene Blogsport-Seite zu ordern. Klickt mal rein! // Stemmen

Review aus dem „Ox Fanzine“ #102

„Vierte Ausgabe eines kleinen Fanzines, das unter der Straight-Edge-Flagge segelt. Neben einem pathetischen Plädoyer für SxE finden sich hauptsächlich Interviews mit Bands, die auch in eben dieser Kategorie eingeordnet werden können, aber auch Zeilen zu Labels, anderen Fanzines und einer Tierrechtsinitiative. Von dem Großteil der Befragten habe ich noch nie etwas gehört, das muss aber auch nichts bedeuten. Obwohl die Interviews alle sehr ähnlich strukturiert sind und oft die gleichen Fragen gestellt werden, erscheinen mir die Macher_innen positiv bemüht. Mir gefällt die Idee, jedes Interview mit einem kurzem Review der aktuellen Platte der jeweiligen Band abzurunden. So auch bei WOLFxDOWN, die ausführlich und deutlich ihren emanzipatorischen Anspruch klar stellen und damit aus dem platten „Unity-HC“ herausstechen. Am interessantesten und auch lesenswert ist das Interview mit HOME RUN aus Malaysia und dem ebenfalls dort ansässigen Label Learn To Trust Records, die auf den letzten Seiten einen interessanten, aber leider kurzen Blick auf Hardcore in Südostasien gewähren.“
Martin Nawabi

Review aus dem Trust Fanzine #156

„Das PROJECT PRINT ist ein kleines DIY – Hardcore Fanzine aus Hamburg, welches zweimal im Jahr in gedruckter Form erscheint. Unser Ziel ist es, Bands, Labels und andere Leute/Aktionen in der Hardcore- und Punkszene zu unterstützen“, so informiert uns das Heft online zu den sympathischen Zielen. Wie sieht die Umsetzung aus? Die Ausgabe beinhaltet Interviews mit WolfXDown, Isolated, How 2 Start, With Open Arms, Blackheart, Homerun aus Malaysia, The Lines We Cross und Out of Step. Ich möchte vorausschicken, dass nun folgende Worte logischerweise ausschließlich meine Meinung ist und keine „Trust“-Meinung, ich bin mir sicher, wäre das Heft in andere (gekreuzte) Rezi-Hände gefallen (Hallo Berlin!), würde die Besprechung völlig anders („besser“) ausfallen, aber ich wollte es ja haben.

Was direkt auffällt ist, dass die Bands (ob jung oder alt) in den Gesprächen recht stark betonen, das es ihnen wirklich egal sei, ob jemand tränke oder nicht, sie selber tränken ja jetzt kein Alkohol, aber sie würden das bei anderen tolerieren und es wäre ihnen ja auch egal und uns würde mehr vereinigen mehr als uns trennen täte. Erster ziemlich lange anhaltender Reflex: „Du, supercool, danke, dass ich das darf bzw. dass das für dich okay geht!!! Und wen frage ich jetzt, wenn ich mir erotische Bilder im Netz angucken möchte? Die Sängerin von Wolf X Down? Die Al Barile Clearingstelle in Neu-Brandenburg? Darf ich das? Ist das Hardcore (sic!)? Kann ich das vereinbaren mit mir selber? Oder mit dem, was du für Punk hälst? Muss ich das wirklich mit mir selber am Ende verhandeln, schade, gibt es denn keinen übergeordneten Menschen, der mir das gestattet oder eben nicht und mir genau sagt, was jetzt Punk (nicht) ist?! Erlaubt mir bitte Sachen, bevor ich selber noch anfange, mir da eventuell einen eigenen Kopf zu machen???! It is okay not to think???
Generell geht mir sowohl dieser selbstgerechte ödipale „Ich trinke Alk und bin super“-Saufgeprolle-Core und der „Ich trinke kein Alk und bin noch superer, weil ich eben nicht die legalen Drogen der kapitalistischen Gesellschaft konsumiere (du bist sooo geil, Baby!), ich bin so toll anders (verzichte doch mal aufs Zähneputzen, die Message hatte auch noch keine Subkultur in dem Maße!)- Straight Edge – Dünkel gleichmachen völlig zu recht auf den Sack. Because I said so! Ich muss bei letzterem immer an den SFA-Song „Just another word“ denken (“You are just a bunch of fucking hippocrites“). Macht doch, wat ihr wollt, meine Güte, ich mag Pizza, du magst Nudeln, ist doch völlig wumpe, so lange du nicht anfängst, mir zu erzählen, dass Nudeln geiler sind als Pizza, weil es DIR besser schmeckt oder du keine Pizza verträgst oder viele Menschen Pizza mögen und du willst aber jetzt von denen abheben, werde doch nen Tier! etc. So fucking what?! Und um mehr geht es nicht, ihr seid doch über 18/21, da müsst ihr nicht mehr eure Mutti oder Pat Dubar vorher fragen, wenn ihr Limo oder Bier oder Korn trinken wollt, okay? Es ist DEIN Leben. Buch dat doch selber. Scheiss drauf. Sonst keine Probleme? Meine Güte, geht mir das alles auf die Eier hier wieder: Hallo, es ist 2012?! Hallo, „There is no authority but yourself“??? Mann Ey! Werdet doch Soldaten oder Polizisten, wenn ihr jemand braucht, der Gedanken und Taten von euch abnickt. Werdet doch konsequente Massenmörder, dass hatten Jugendkulturen vor Punk auch nie sooo oft, got me? Ich will mit solchen Heinis kaum bzw. nix zu tun haben, da ist mir der sexistische Alk-Proll am Kiosk beinahe lieber, der ist zwar auch scheiße, aber wenigstens weiß man da direkt, woran man ist. Wer mich nach dem Alkkonsum, meiner Lieblingsspeise, nach meiner T-Shirt-Farbe oder meiner Sockenfarbe beurteilt, der kann sich selber korrekt ins Knie ficken und sich einen drauf runter holen, wie straight edge / punk / hc man/frau doch wäre, ihr habt überhaupt gar nix verstanden!!! Mann Mann Mann. Wer eine so banale Selbstverständlichkeit („Ich finde das völlig okay, wenn du Alk trinkst, obwohl ich selber ja nun nicht…“) auch noch betont, dem wird es eben nicht egal sein – und natürlich ist das völlig uninteressant, ob und was man trinkt, meine Güte!!! Sagt das was über den Menschen aus? Hallo??? Echt? Ach was! Und die gesunde Lebensführung schützt nicht davor, Quatsch zu erzählen: In dem WOLF X Down – Interview gefiel mir grundsätzlich die von der Band geäußerte Gesellschaftskritik. Jedoch, wenn ich da was lese von der Erde, die beschützt werden muss vom bösen Menschen, der sich erlauben würde, die Erde ihm untertan zu machen. *Kopfschütteln und Hand-an-die-Stirn-schlag*. Es wäre echt was Neues und Schönes, wenn der Mensch WIRKLICH im Mittelpunkt stehen täte (das nennt man dann Humanismus und nicht „anthropozentrisch“). Aber er ist doch nur Anhängsel der Profitinteressen. Es war nur eine kleine Passage in dem ansonsten sehr langen und ziemlich guten Interview, aber da sowas früher in den 90er oft (Earth Crisis, Earth First, Tiefenökologie, der Baum lebt etc.) und heute noch manchmal als fortschrittlicher Standpunkt eingeführt wird: zu so jemanden, jetzt sehr polemisch gesprochen, fallen mir drei Zitate ein: „Für ihn gilt wirklich, was Nietzsche Schopenhauer und Voltaire zu Unrecht vorwarf, dass sie ihren Hass gegen gewisse Dinge und Menschen als Barmherzigkeit gegen Tiere zu verkleiden wussten“ (aus dem Kapitel „Mensch und Tiere“ der „Dialektik der Aufklärung“, S. 269). Weil: „Natur an sich ist weder gut, wie die alte, noch edel, wie die neue Romantik es will“ (S. 270). So jemand findet es sicher ziemlich geil, wenn Menschen sterben, weil, juhu, ein Feind weniger! Die Primeln und Erdbeerkucheninsekten, die ermordet werden, um aus dem Rückenmark einen Zusatzstoff für Medikamente herzustellen, die Menschenleben rettet, die dürfen jetzt leben, fuck yeah! Machen wir es doch mal konsequent und stellen den Menschen noch weiter hinten an, und verkündigen in der vegan-vegetarischen Diktatur folgendes Gesetz: Jeder Mensch, der ein Blatt zertritt und eine Fliege verschluckt, der muss für den Rest seines Lebens in den Tofu-Minen arbeiten. Johannes Agnoli hat es in seiner Schrift „Die Transformation der Demokratie“ (hin zu einem autoritärem Staat) völlig richtig auf den Punkt gebracht: „Es kommt bei mir – ich gestehe es gerne ein – noch hinzu, dass in meinem unverbesserlichen Humanismus mir der Mensch im Guten wie im Schlechten immer das bleibt, was Protagoras von ihm sagte, das Maß aller Dinge: und dass die Natur nicht in Ansehung der Natur zu schützen ist. Ihr dürfte nämlich die eigene Zerstörung ziemlich gleichgültig sein. Es geht den Löwen in Afrika kaum an, dass in den Ozeanen die Wale zwecks Profimaximierung ausgerottet werden. Die Einzigartigkeit des Naturwesens Mensch besteht nicht zuletzt eben darin, dass ihm die Ausrottung der Wale, das Absterben der Flüsse, die Vernichtung der Wälder, die Verpestung der Luft bewusst werden und nicht gleichgültig sein können. Und dies bedeutet also: Schutz der Natur in Ansehung der Existenz der Menschheit“. Nach Diktat in die Kneipe.
(Jan)

Die dritte Ausgabe

Die dritte Ausgabe ist am 31.10.2011 erschienen und für 3,00 Euro inkl. Versand unter projectprint@freenet.de erhältlich.

Diesmal gibt es unter anderem Interviews mit: INSIDE JOB, GET IT DONE!,
I AM REVENGE, RISK IT!, DIE HITCHHIKERS, VIOLENCE APPROVED, END IS FOREVER und einigen mehr.
Dazu gibt es ein großes FANZINE SPECIAL mit Interviews mit verschiedenen Fanzinern.
Ein bisschen dies und ein bisschen das wird es auch geben, also seid gespannt.

Review aus dem „Ox Fanzine“ #101

„Wenn auf dem Cover halbnackte Männer von der Bühne fliegen, kann man schon recht schnell auf den Inhalt schließen. Das PP aus Hamburg ist ein Hardcore-Zine reinsten Wassers und nicht nur durch die Auswahl der Bands, sondern auch durch das Layout lässt sich mal ganz anschaulich beschreiben, wo der Unterschied zwischen einem Punk- und Hardcore-Heft heutzutage allgemein liegt. Denn das ganze Heft kommt sehr sehr sauber und klar rüber, da gibt’s keine verwackelten Fotos, kein Schnipsellayout oder verwirrende Grafikexperimente. Wäre ich garstig aufgelegt, könnte ich das auch steril nennen. Inhaltlich finden sich unzählige Interviews mit Bands und Labels wie RISK IT!, END IS FOREVER, INSIDE JOB oder DISTRICT 763 RECORDS – kenne ich allesamt nicht, aber ich bin ja nun auch nicht knietief in der heutigen HC-Szene verwurzelt. Ein Highlight in der dritten PP-Nummer ist aber auf alle Fälle das Fanzine-Special. Bin ja selbst der Meinung dass sich in letzter Zeit wieder vermehrt Leute dazu berufen fühlen, Hefte zu produzieren. PP-Chef Jakob hat vier Zine-Kollegen zur Diskussion zusammengerufen und das liest sich schon ganz interessant. Was mir aber beim PP insgesamt ein bisschen fehlt, ist so eine persönliche Färbung. Wenn Hardcore wirklich mehr als Musik ist, dürfte von diesem „more“ auch gern mehr im Heft sein. Die PP-Leser würden es bestimmt nicht schlecht finden, zu lesen, was sonst in Jakobs Kopf vorgeht. Die zwei bis drei Konzertberichte machen das insgesamt auch nicht wett.“
Gary Flanell

Review aus dem „Mind The Gap“ #12

„Viele, viele mir kaum bekannte Bands kommen in diesem A5er zu Wort, und so ziemlich alle kommen dabei auch sympathisch rüber. Project Print ist irgendwo zwischen Hardcore und Punk verwurzelt, mit Tendenz zum Hardcore. Aber wozu trennen, was nicht zu trennen ist? Anders als viele engstirnige Zeitgenossen hat der PP-Macher Jakob verstanden was Slogans wie „Don‘t Forget Your Roots“ oder „Unity“ bedeuten sollen. Schön auch, dass Jakob und Mitschreiber die negativen Seiten der Szene wie Proleten-Prügel-Moshpits und Mackergehabe benennen und kritisieren. Für jemanden der doch eher auf Punkrock als seinen Bruder, den Hardcore, steht, ist es übrigens amüsant, wie wichtig Leibesübungen, Fitness-Studio und Muskelaufbau für manche Szene-Leute sind, einige der interviewten Bands eingeschlossen. Im Plastic Bomb oder Mind The Gap ist da eher weniger drüber zu lesen. In der aktuellen Ausgabe gibt’s einen Schwerpunkt zu Fanzines inklusive Interviews mit drei internationalen HC-Fanzines, dazu werden Combos wie End Is Forever, Violence Approved, Get It Done (mit Ex Black Friday 29 Sänger) und die Hamburger Old School Hoffnung Inside Job ausgehorcht. Das jungdynamische Heftchen macht sich!“
Gierfisch

Review aus dem „Übersteiger“ #106

„Im Oktober 2010 erschien die erste Ausgabe dieses kleinen, sehr feinen Hardcore-Fanzines aus unserer Hansestadt. Raus kommt es bislang wie geplant zweimal im Jahr in gedruckter Form, worauf das Hauptaugenmerk der Herausgeber liegt. Sehr löblich, ich empfehle aber trotzdem auch den Blick auf die oben angegebene Homepage. In dieser 3. Ausgabe kommen u.a. die Dresdner Combo Risk It!, End Is Forever, I Am Revenge, die sehr geile Inside Job aus Hamburg, Get It Done und Violence Approved in locker geführten, weil ziemlich gut vorbereiteten Interviews zu Wort. Außerdem beantworten The Hitchhikers ein Fragen-ABC, es gibt ein paar Konzertberichte (Agnostic Front im Logo, Get It Done in Schleiz, „Hell On Earth“ – Tour in der Markthalle) und div. Fanzinereviews. Darunter übrigens u.a. das „In The Streets Of Hamburg“ von unseren Glatzköppen, die vor kurzem, zusammen mit den Heftmachern, ein sehr cooles HC-Konzert mit 3 Bands organisiert haben, welches zugunsten der russischen Antifa im Hafenklang über die Bühne ging. Neben dem Plattenlabel District 763 Records werden in einem „Fanzine Special“ außerdem noch das belgische „Mindset“, das „Law & Order“ aus Schweden und das Signals aus hiesigen Breitengraden vorgestellt. Ein rundum klasse Heft von dem man nur zu gerne öfters was Neues lesen möchte.“ // Stemmen

Review aus dem „In The Streets Of Hamburg“ #13

„Und um den Kommentar mit dem Streber zu bestätigen, gibts die 3 gleich hinterher, während wir immer noch an unserer Ausgabe basteln! Wenn die in dem Tempo weiter machen, überholen sie uns noch. Naja, is ja auch kein Wunder, wenn man uns die Schreiberlinge klaut ;-) In dieser Ausgabe gibts dann auch mal 2 Interviews mit Punkrockbands. Ein wenig erfrischend, wie ich finde. Außerdem fällt auf, dass das Project Print viel Wert auf lokale Bands legt. Gute Ideen haben die Leute, so kann sich auch die Befragung verschiedener Fanzinemacher sehen lassen. Lediglich ein paar mehr reiserische Erlebnisberichte würde ich gerne lesen. Die Hardcore Help Foundation wird vorgestellt und es gibt natürlich noch HC-Interviews mit Risk It!, Violence Approved, End Is Forever, Inside Job uvm. Wir wollen Anfang nächstes Jahr mal probieren, mit dem Fanzinemacher eine Hardcoreshow auf die Beine zu stellen. Also haltet Augen und Ohren offen.“
Stu

Die zweite Ausgabe

Ausgabe zwei ist am 25.03.2011 erschienen.

Review aus dem „In The Streets Of Hamburg“ #13

„Kurz vor einer unserer zahlreichen Busfahrten nach Prag tauchte Jakob am Treffpunkt auf, drückte jedem sein Project Print in die Hand und wollte auch noch nen Euro für. Is halt nen Streber ;-) Wenn ich nur halb so nen Streber wäre, hätte ich das Ding nicht im Suff verloren und müsste mir die mittlerweile ausverkaufte Ausgabe hier zum Review leihen. Naja, inhaltlich macht das Teil auf jeden Fall wieder gut was her und ich muss gestehen, bei der Flut an neuen Hardcorebands schon lange den Überblick verloren zu haben. Aber dafür hab ich ja das Project Print. Interviews gibt es von Tackleberry (die hab ich dann doch mal mit What We Feel auf nem klasse Konzert im Hafenklang gesehen), Get The Most, Just Went Black, dem Label Commitment, Bury Us All, Still Screaming und Off The Hook, welche gleich noch ein Tourtagebuch beisteuern. Außerdem wird ein Plattenladen in Saalfeld unter die Lupe genommen. Wieder mal ein klasse Zine für alle, die was mit Hardcore anfangen können oder sich darüber informieren wollen.“
Stu

Review Ausgabe aus dem Ox Fanzine #96

„Aus Hamburg kommt dieses recht neue Hardcore-Fanzine, in dem sich alles um Bands, Konzerte und Labels dreht. Den Auftakt macht ein Interview mit TACKLEBERRY aus Kiel, die erzählen, wie sie in Russland erleben mussten, dass ein Punk auf dem Weg zu ihrem Konzert von Faschos abgestochen wurde – und schon ist es wieder „more than music“. Fanziner Jakob ist offenbar Straight Edge, das macht sich natürlich auch im Inhalt bemerkbar, so gibt es eine TRUE COLORS-Diskographie und ein ausführliches Gespräch mit Robert von COMMITMENT RECORDS, einem sXe-Label aus den Niederlanden. Ein Drogentest wird von den im PROJECT PRINT vorgestellen Bands allerdings nicht verlangt, das zeigt recht anschaulich der Tourbericht der Berliner Band OFF THE HOOK, die zur eigenen Überraschung sogar von straighten Gastgebern reichlich mit Kippen und Alkohol versorgt wurden. Ob man ein X auf oder lieber ein Bier in der Hand hat, wird bei STILL SCREAMING, GET THE MOST und BURY US ALL, die ebenfalls interviewt wurden, übrigens nicht definitiv geklärt.“
Ute Borchardt

Die erste Ausgabe

Die erste Ausgabe ist im Oktober 2010 erschienen und war sehr schnell vergriffen.

Review aus dem „Mind The Gap“ #11

„Ach, sieh mal an, was Neues aus Hamburg, im A5 Format und lieber mal ganz ohne Adresse oder Kontaktdaten. Ist aber kein kommunistisches Monatsblättchen, keine Illuminaten-Postille aus dem Untergrund sondern nur ein Hardcore-Fanzine. Also keine Ahnung, was das soll… Freue mich aber lieber dass jemand den Arsch hochkriegt, in diesem Falle heißt der Gute Jakob und dieser vermutlich junge Spund will etwas für die Szene tun, selbst aktiv werden und nicht im Internet abhängen. Richtig so. In den Interviews werden u.a. Between Love And Madness, Final Prayer und Out Of Step ausgehorcht, allerdings meistens per e-mail. Ich verstehe den Sinn dahinter nicht, vor allem wenn die Band in der gleichen Stadt wohnt. Zudem wiederholen sich die Fragen wenn es immer wieder heißt „Stell doch mal die Band vor“ oder „Wie steht ihr zu Straight Edge“, das geht kreativer, aber wir sind ja noch am Anfang. Genau wie beim ersten Mind The Gap damals ist die Voraussetzung für ein paar weitere Stories schon automatisch gegeben, sprich man fährt auf Konzerte wie die Burning Fight Tour mit Youth Of Today, Endless Summer Open Air, Eastside Hardcore Attack usw. Nette kurze Lektüre, bin gespannt auf mehr!“
Gierfisch

Review aus dem „In the Streets of Hamburg!“ #12

Ein Hardcorefanzine, das zu überzeugen weiß. Nicht zuletzt, weil es aus den eigenen Reihen kommt. Erlebnisberichte über das Fluff-Fest in Tschechien und das Sucks‘n'Summer sowie Interviews mit Final Prayer, Something Inside und Out of Step. Das Konzert von Youth of Today in Berlin wurde besucht und interessant finde ich außerdem den Bericht über die Drogenaufklärungskampange von H2O Sänger Toby Morse. Mein persönliches Highlight ist jedoch der Bericht mit anschließendem Interview über Metal und Hardcore in der DDR. Als der Interviewte dann auch noch erzählte, dass er sein erstes Amikonzert in Zapfendorf gesehen hat, bin ich fast vom Hocker gefallen und hab den Bus zusammengebrüllt. Es lebe der Lokalpatriotismus und natürlich auch das Project Print. Nicht nur für Edger.
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