Die dritte Ausgabe

Die dritte Ausgabe ist am 31.10.2011 erschienen und für 3,00 Euro inkl. Versand unter projectprint@freenet.de erhältlich.

Diesmal gibt es unter anderem Interviews mit: INSIDE JOB, GET IT DONE!,
I AM REVENGE, RISK IT!, DIE HITCHHIKERS, VIOLENCE APPROVED, END IS FOREVER und einigen mehr.
Dazu gibt es ein großes FANZINE SPECIAL mit Interviews mit verschiedenen Fanzinern.
Ein bisschen dies und ein bisschen das wird es auch geben, also seid gespannt.

Review aus dem „Ox Fanzine“ #101

„Wenn auf dem Cover halbnackte Männer von der Bühne fliegen, kann man schon recht schnell auf den Inhalt schließen. Das PP aus Hamburg ist ein Hardcore-Zine reinsten Wassers und nicht nur durch die Auswahl der Bands, sondern auch durch das Layout lässt sich mal ganz anschaulich beschreiben, wo der Unterschied zwischen einem Punk- und Hardcore-Heft heutzutage allgemein liegt. Denn das ganze Heft kommt sehr sehr sauber und klar rüber, da gibt’s keine verwackelten Fotos, kein Schnipsellayout oder verwirrende Grafikexperimente. Wäre ich garstig aufgelegt, könnte ich das auch steril nennen. Inhaltlich finden sich unzählige Interviews mit Bands und Labels wie RISK IT!, END IS FOREVER, INSIDE JOB oder DISTRICT 763 RECORDS – kenne ich allesamt nicht, aber ich bin ja nun auch nicht knietief in der heutigen HC-Szene verwurzelt. Ein Highlight in der dritten PP-Nummer ist aber auf alle Fälle das Fanzine-Special. Bin ja selbst der Meinung dass sich in letzter Zeit wieder vermehrt Leute dazu berufen fühlen, Hefte zu produzieren. PP-Chef Jakob hat vier Zine-Kollegen zur Diskussion zusammengerufen und das liest sich schon ganz interessant. Was mir aber beim PP insgesamt ein bisschen fehlt, ist so eine persönliche Färbung. Wenn Hardcore wirklich mehr als Musik ist, dürfte von diesem „more“ auch gern mehr im Heft sein. Die PP-Leser würden es bestimmt nicht schlecht finden, zu lesen, was sonst in Jakobs Kopf vorgeht. Die zwei bis drei Konzertberichte machen das insgesamt auch nicht wett.“
Gary Flanell

Review aus dem „Mind The Gap“ #12

„Viele, viele mir kaum bekannte Bands kommen in diesem A5er zu Wort, und so ziemlich alle kommen dabei auch sympathisch rüber. Project Print ist irgendwo zwischen Hardcore und Punk verwurzelt, mit Tendenz zum Hardcore. Aber wozu trennen, was nicht zu trennen ist? Anders als viele engstirnige Zeitgenossen hat der PP-Macher Jakob verstanden was Slogans wie „Don‘t Forget Your Roots“ oder „Unity“ bedeuten sollen. Schön auch, dass Jakob und Mitschreiber die negativen Seiten der Szene wie Proleten-Prügel-Moshpits und Mackergehabe benennen und kritisieren. Für jemanden der doch eher auf Punkrock als seinen Bruder, den Hardcore, steht, ist es übrigens amüsant, wie wichtig Leibesübungen, Fitness-Studio und Muskelaufbau für manche Szene-Leute sind, einige der interviewten Bands eingeschlossen. Im Plastic Bomb oder Mind The Gap ist da eher weniger drüber zu lesen. In der aktuellen Ausgabe gibt’s einen Schwerpunkt zu Fanzines inklusive Interviews mit drei internationalen HC-Fanzines, dazu werden Combos wie End Is Forever, Violence Approved, Get It Done (mit Ex Black Friday 29 Sänger) und die Hamburger Old School Hoffnung Inside Job ausgehorcht. Das jungdynamische Heftchen macht sich!“
Gierfisch

Review aus dem „Übersteiger“ #106

„Im Oktober 2010 erschien die erste Ausgabe dieses kleinen, sehr feinen Hardcore-Fanzines aus unserer Hansestadt. Raus kommt es bislang wie geplant zweimal im Jahr in gedruckter Form, worauf das Hauptaugenmerk der Herausgeber liegt. Sehr löblich, ich empfehle aber trotzdem auch den Blick auf die oben angegebene Homepage. In dieser 3. Ausgabe kommen u.a. die Dresdner Combo Risk It!, End Is Forever, I Am Revenge, die sehr geile Inside Job aus Hamburg, Get It Done und Violence Approved in locker geführten, weil ziemlich gut vorbereiteten Interviews zu Wort. Außerdem beantworten The Hitchhikers ein Fragen-ABC, es gibt ein paar Konzertberichte (Agnostic Front im Logo, Get It Done in Schleiz, „Hell On Earth“ – Tour in der Markthalle) und div. Fanzinereviews. Darunter übrigens u.a. das „In The Streets Of Hamburg“ von unseren Glatzköppen, die vor kurzem, zusammen mit den Heftmachern, ein sehr cooles HC-Konzert mit 3 Bands organisiert haben, welches zugunsten der russischen Antifa im Hafenklang über die Bühne ging. Neben dem Plattenlabel District 763 Records werden in einem „Fanzine Special“ außerdem noch das belgische „Mindset“, das „Law & Order“ aus Schweden und das Signals aus hiesigen Breitengraden vorgestellt. Ein rundum klasse Heft von dem man nur zu gerne öfters was Neues lesen möchte.“ // Stemmen

Review aus dem „In The Streets Of Hamburg“ #13

„Und um den Kommentar mit dem Streber zu bestätigen, gibts die 3 gleich hinterher, während wir immer noch an unserer Ausgabe basteln! Wenn die in dem Tempo weiter machen, überholen sie uns noch. Naja, is ja auch kein Wunder, wenn man uns die Schreiberlinge klaut ;-) In dieser Ausgabe gibts dann auch mal 2 Interviews mit Punkrockbands. Ein wenig erfrischend, wie ich finde. Außerdem fällt auf, dass das Project Print viel Wert auf lokale Bands legt. Gute Ideen haben die Leute, so kann sich auch die Befragung verschiedener Fanzinemacher sehen lassen. Lediglich ein paar mehr reiserische Erlebnisberichte würde ich gerne lesen. Die Hardcore Help Foundation wird vorgestellt und es gibt natürlich noch HC-Interviews mit Risk It!, Violence Approved, End Is Forever, Inside Job uvm. Wir wollen Anfang nächstes Jahr mal probieren, mit dem Fanzinemacher eine Hardcoreshow auf die Beine zu stellen. Also haltet Augen und Ohren offen.“
Stu